Bewertungen zufriedener Patienten zu erhalten ist nie leicht. Aber gerade Ärzte kämpfen besonders oft mit erschwerten Bedingungen. Sprechen sie Patienten an und bitten um eine Bewertung, ist dies noch lange kein Garant dafür, auch eine zu erhalten. Selbst, wenn Patienten behaupten, dass sie eine Bewertung abgeben, lautet bei vielen später die Devise: Aus den Augen, aus dem Sinn.

Dazu kommt die eventuelle Überwindung eines Patienten, sich mit einem bereits vergangenen Arztbesuch nochmal auseinander setzen zu müssen. War dieser dazu nicht ganz schmerzfrei oder drehte sich ganz allgemein um ein unangenehmes Thema, wird die Hemmschwelle, daran später nochmal weitere Gedanken zu verschwenden, noch größer.

Auch wenn das Bewertungssammeln allgemein mühsam ist, fällt es trotzdem vielen Arztpraxen leichter, Bewertungen auf einem Portal wie Jameda, anstatt auf Google, zu erhalten. Warum das so ist, welche Hindernisse es bei Google zu überwinden gilt und welche Optionen sich bieten, klären wir hier.

Erster Eindruck Suchergebnis

Gerade Google wird immer wichtiger, wenn es um Bewertungen und die Außenwirkung von Arztpraxen geht, denn der erste Schritt der Arztsuchenden führt meist zuerst ins Internet – und von dort direkt zu Google.

Jede Praxis kann direkt in der Suchmaschine Google bewertet werden. Da Google auf den My-Business-Profilen, die für jedes Unternehmen automatisch angelegt und bei entsprechenden Suchanfragen sehr präsent angezeigt werden, diese eigenen Bewertungen entsprechend hervorhebt, nehmen sie eine immer größere Rolle bei der Entscheidungsfindung der Arztsuchenden ein. Deshalb ist es ratsam, gerade Google-Bewertungen besondere Aufmerksamkeit zu schenken und hier aktiv zu werden, wenn die Bewertungsanzahl an dieser Stelle noch ausbaufähig ist.

Doch einfach nur „aktiv werden“ und Patienten darauf anzusprechen, führt selten zu mehr Google-Bewertungen, da sich den Patienten zwei konkrete Hindernisse in den Weg stellen:

Hindernis #1: Das benötigte Google-Konto

Um eine Google-Bewertung abzugeben, braucht jeder Patient ein eigenes Google-Konto. Nur, wenn man in diesem angemeldet ist, darf man auf Google bewerten.

Wird man aber von Google vor der Bewertungsabgabe dazu aufgefordert, sich in seinem Google-Konto anzumelden, bricht ein Großteil der Patienten die Bewertungsabgabe ab. Das hat unterschiedliche Gründe: Diejenigen, die ihr Google-Konto nutzen und ihre Zugangsdaten kennen, sind oft nicht bereit, sich beispielsweise auf einem ausgelegten Ipad in der Praxis, also einem fremden Endgerät, anzumelden. Auch diejenigen, die ihre Zugangsdaten nicht kennen oder kein Konto besitzen, verliert man an dieser Stelle.

Hindernis #2: Ein sichtbarer Klarname

Ein weiteres Hemmnis für Patienten, auf Google eine Bewertung abzugeben, stellt die Tatsache dar, dass jede Google-Bewertung mit einem Benutzernamen veröffentlicht wird. Hat man dort beispielsweise beim Erstellen seines Kontos seinen echten Namen angegeben, ist dieser für alle öffentlich im Internet einsehbar. Für Patienten einer Zahnarztpraxis ist dies womöglich weniger ein Problem, es gibt aber durchaus andere Fachbereiche, bei denen man nicht so gerne möchte, dass ein entsprechender Praxisbesuch öffentlich erkennbar ist. Dass dieser Name auch zu einem Pseudonym umgeändert werden kann, ist gerade Nutzern des Google-Kontos, die nicht ganz so versiert im Internet unterwegs sind, nicht klar.

Zusammengefasst bedeutet das: Google-Bewertungen werden zwar immer wichtiger, aber die Patienten bewerten dort nicht besonders gerne. Es gilt also, die Situation für die Patienten, die willig sind eine Bewertung auf Google abzugeben, so einfach wie möglich zu gestalten. Doch das ist auch mit den gegebenen Möglichkeiten gar nicht so einfach.

Belizu Blogeintrag-Google-Screenshot: Google – die Königsdisziplin des Bewertungsmarketings

Möglichkeit #1 – der Google-Kurz-Link

Auch wenn diese Option nicht das Hindernis des Anmeldens im Google-Konto umgeht, kann es durchaus hilfreich sein, einen Google-Kurzlink zu der Bewertungsfunktion von Google zu erstellen. Der Google-Kurzlink ist – wie der Name schon sagt – ist eine verkürzte Version der URL, die zu den Google-Rezensionen führt und eine Funktion, welche von Google für My-Business kostenlos angeboten wird.

Eingebettet in beispielsweise Recall-Emails oder Praxis-Newslettern, sieht dieser Link in jedem Fall schicker aus, als eine normale, lange Version des Bewertungslinks, und motiviert den ein oder anderen vielleicht eher, sich mit dem Thema „Bewertungen“ auseinander zu setzen.

Die Problematik hierbei: Neben des Einloggens im Google-Account, das die Patienten hierbei immer noch bewerkstelligen müssen, ist das Einbetten eines solchen Links in Erinnerungs- oder Newsletter-E-Mails immer noch eine sehr passive Version der Patientenansprache. Es wird vielleicht den ein oder anderen dazu bewegen, eine Bewertung abzugeben. Im Angesicht der vielen Aufforderungen zur Bewertungsabgabe, die sich bei jedem Internet-Nutzer täglich im Postfach tummeln, führt aber auch diese Variante sicher nicht zu der gewünschten Bewertungsanzahl.

Möglichkeit #2 – das Praxis-WLAN einbinden

Eine Möglichkeit, einen solchen Bewertungslink etwas effektiver zu nutzen, könnte auch das Einrichten einer entsprechenden Startseite, oder auch Landing Page, sein, nachdem die Patienten sich beispielsweise im Praxis-WLAN eingewählt haben.

Dies klingt auf den ersten Blick nach einer attraktiven Lösung. Allerdings ergibt sich hier eine neue Problematik: Patienten, die sich in das Praxis-WLAN einwählen, sind tendenziell eher diejenigen, die längere Wartezeiten in Kauf nehmen müssen und denen dabei langweilig geworden ist. Die Gefahr, dass nun ausgerechnet diese Patienten ihrem Unmut über eventuelle Wartezeiten oder die ungenügenden Unterhaltungsmöglichkeiten im Wartezimmer in Form einer kritischen Bewertung Luft machen, ist ein nicht zu unterschätzendes Risiko.

Und jetzt?

Beide Lösungen sind also nicht ideal. Die geringe Teilnahme der Patienten und die Angst vor Negativ-Bewertungen lässt viele Ärzte frustriert aufgeben. Google-Bewertungen gewinnbringend zu fördern ist also gar nicht so einfach. Dass es aber dennoch geht, hat MediEcho mit seinem spezifisch hierfür entwickelten Verfahren erfolgreich bewiesen.

Möglichkeit #3 Das MediEcho-Verfahren

Der von mittlerweile hunderten von Praxen erfolgreich verwendete MediEcho-Ansatz schafft es, gerade die Hindernisse aus dem Weg zu räumen, die Patienten von einer Google-Bewertung abhalten: Durch eine automatische Google-Login-Funktion, werden die Patienten bereits in ihrem Konto – sofern vorhanden – angemeldet, ohne überhaupt ihre Login-Daten kennen zu müssen.

Dazu räumt ein gut platzierter Hinweis darüber, wie Nutzer ihren angezeigten Namen auf Google in ein Pseudonym verwandeln, das Hemmnis des öffentlich sichtbaren Namens aus dem Weg.

Fazit

Schafft man es, die technischen Hindernisse von Google zu umgehen, stellen auch Bewertungen auf diesem Portal keine unüberwindbare Herausforderung mehr dar. Finden auch Sie, dass Ihre Praxis mehr Google-Bewertungen vertragen könnte? Lassen Sie sich von MediEcho beraten, um zu erfahren, wie Sie dies trotz aller Herausforderungen dennoch schaffen können.

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MediEcho unterstützt Arztpraxen und Kliniken rund um die Themenkomplexe „Bewertungen fördern“, „auf Negativkritik reagieren“ und „den guten Ruf nutzen“.

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